ASC verliert letztes Spiel des Jahres, Gesamtbilanz bleibt positiv

TSV Altenwalde – ASC Cranz-Estebrügge 3:1

Advent, Advent die Backe brennt!

Einzig Palm und Walther zeigen richtige Einstellung!

Um 11:30 startete der Bus nach Altenwalde! Vollbesetzt bis unters Dach, sodass Vorsitzender Behnke seinen Privatwagen hinzuzog! Die ASC Ultras kündigten sich bereits lange vorher an und sie sollten Wort halten. Hirsch begrüßte jeden einzelnen Fan per Handschlag. In Reihe Eins ganz vorne der „ASC Jogi“ G. Wegener nebst Gemalin. Ihm gegenüber O. Bierhoff mit Nesthäschen U. Seliger. Ein knistern lag in der Luft. HINTER unserem Jogi, Benno „Hansi Flick“ Damann. Es war wohl kein Zufall das er HINTER dem „Chef“ saß. Es folgten „Freds“ Spezialtrainer um C. Wegener. Letzter hatte während der Anreise kein Fussball im Kopf, notierte sich lediglich die Standorte der „Love Mobile“ am „Wege“srand! „Gucken darf man ja! Nur nicht anfassen!“ prostete er Hirsch bereits zu früher Stunde amüsiert zu! Weiter hinten folgten die Ultras „noch“ schiedlich friedlich beisammen und diskutierten respektvoll mit Ihren Stars! Schacht hatte sich und seine Meute noch gut im Griff und gab zu keinen geeigneten Tunnelausgang nahe Cuxhaven gefunden zu haben. „So kann ich wenigstens jetzt schon „Gas“ geben und hab nicht die volle Verantwortung für meine Bande!“ Nur einer fehlte „Lover“ Palm war zu „Mundfeinen“ Gesprächen nach Dettmold aufgebrochen. Dafür war Coreograph „Baumi“ mit von der Partie!

Die Spieler folgten im letzten Busteil und nahmen sich Zeit für ihre Fans. Einzig der forsche Abwehrchef N. „Jochen“ Wegener konnte beobachtet werden wie er während der gesamten Anreise immer wieder trocken schluckte! Der Neid, nicht auch jetzt schon ein kühles Blondes zu inhalieren, stand ihm ins Gesicht geschrieben! Der schüchterne Torjäger Sahinbas versank hingegen bei türkischem Kuschelrock im „Liebestunnel“ mit seiner Michelle. „Fred“ sondierte indes neue Jagdreviere und „Stoß“stürmer Y. Meyer schien an der Abwesenheit seiner Göttergattin Bartels zu knapsen.

Nach guten zwei Stunden wurde das Ziel Altenwalde erreicht. Die Ultras suchten überwiegend die Asbest verseuchten Toiletten auf. Ob Altenwalde so seinen Gast einschüchtern wollte, bleibt nur zu vermuten.

Mit reichlich kühlen und einigen warmen Getränken zogen die Ultras in „ihr“ Gehege! Eingezäunt und abgeschottet gab es schon beim montieren der Zaunfahne erste Auseinandersetztung mit den Anwesenden Ordnungshüttern! Millionen scheinen die Altenwalder Werbebanden in die Vereinskassen zu spülen und deshalb dürfen diese selbstverständlich in der Bezirksliga nicht von Bannern überhängt werden. Das der Gastgeber dennoch in der Bezirksliga auf Rang fünf „rumkrebst“ wirft kein gutes Licht auf die dortige Arbeit.

Die Ultras zelebrierten vor dem Spiel die Aufstellung und Hirsch sprach dem immernoch frustrierten N. Wegener Mut zu. „Du machst das heute Jochen!“ Ultra Quast hingegen stellte fest das der bullige Comebacker und Publikumsliebling Schröder über ein ähnlich durchtrainiertes Hinterteil wie Fernanda Brandao verfügt und erntete dafür reichlich Gelächter!

Estebrügge hatte sich viel vorgenommen und um Drochtersen auf den Fersen zu bleiben standen Köpkes Mannen in der Pflicht. Der Spitzenreiter hatte bereits tags zuvor Stade souverän in die Schranken gewiesen.

Mit etablierten Kräften wollte man auf die Jagd gehen. Doch es begann mit einem Schock. Bereits nach fünf Minuten schädelte Altenwalde Spieler Apel einen „schneebedeckten“ Freistoß in die Maschen. Estebrügge fand überhaupt nicht ins Spiel lediglich Y. Meyer vergab einmal kläglich und verflüchtigte sich nach dem Spiel in Ausreden. „Es ist mental derzeit keine leichte Zeit für mich!“ und schien nach Mitleid zu suchen. Als die erste Hälfte der ersten Spielhälfte vorbei war folgte der nächste Schock. P. Rieper zog bei einem Pressschlag nicht voll durch und musste mit Verdacht auf Bänderriss ins Krankenhaus gebracht werden. Die spätere Geburtstagsfeier fand trotzdem statt. Die Fans waren nun doppelt gefordert und versuchten die Estestädter nach vorn zu peitschen. Es war Ehlers der beherzt abzog und eine Minute vor dem Halbzeitpfiff ausgleichen konnte. Nun hofften die Schlachtenbummler auf ein Happy End und auf eine feuchtfröhliche Rückfahrt. Doch es kam anders. Altenwalde stand gut und ließ Hüttmann und Co nie richtig ins Spiel kommen. Mit einem Doppelschlag binnen acht Minuten besiegelte der Gastgeber die empfindliche aber verdiente Auswärtsniederlage. Coach Köpke stellte nach dem Spiel treffend fest. „Heute war einfach so ein Tag an dem nichts klappte, wir hätten noch Stunden weiter spielen können und hätten kein Tor erzielt.“ Capitano Palm und auch Keeper Walther zeigten dabei einzig die richtige Einstellung und stapften wütend in die Katakomden, während sich der Rest der Mannschaft trotzdem von den Ultras feiern ließ. Die Rückfahrt gestaltete sich feucht fröhlich, einzig „Bürgermeister“ Hubert guckte zu tief ins Glas und dürfte tagsdrauf einige Erinnerungslücken gehabt haben. Hirsch selbst feierte auf dem Presseball mit KlitschKO und Co bis in den frühen Abend!

Leider beendet man eine starke Hinrunde, wie sie begann. Mit einer Niederlage. Dennoch kann man auf eine starkes Jahr 2014 zurückblicken und zufrieden in die Weihnachtspause gehen.

In diesem Sinne

Allen ein besinnliches Fest

Bleibt sportlich

Euer
Harry Hirsch

Tore: 1:0 Apel (5.), 1:1 Ehlers (44.), 2:1 Kowat (56.), 3:1 Schönewolf (64.)

Kader ASC: Walther, Schröder, N. Wegener, Palm, Hüttmann, M. Meyer, J. Wegener, Y. Meyer, Sahinbas (ab 68 M. Rieper), Ehlers, P. Rieper (ab 25. Teriyaki)